Schulinspektion vom 11. bis 13. August 2009
Gleich in der 1. Schulwoche nach den großen Ferien stand die Niedersächsische Schulinspektion vor der Tür.


Natürlich war das nicht überraschend und das Kollegium, der Hausmeister, die Sekretärin und die Schulleitung hatten in den Ferien viel Vorarbeit geleistet, denn die Inspektion nimmt auch wirklich alles unter die Lupe.
2 Inspektorinnen (und ein Gast)
  • machten 17 Unterrichtsbesuche,
  • sprachen mit Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrkräften, Pädagogischen Mitarbeiterinnen, Hausmeister, Sekretärin und der Schulleitung.
  • Das Schulgebäude wurde besichtigt und
  • die vorgelegten Akten geprüft.
Am 13. August 2009 wurde das hervorragende Ergebnis der Schulöffentlichkeit erst einmal mündlich mitgeteilt.
Seit dem 14. September 2009 liegt der endgültige Bericht vor:
Von insgesamt 15 Bereichen wurden 2 mit sehr gut (das pädagogische Klima und die schulinterne Qualitätsentwicklung), 11 mit eher stark als schwach (darunter alle Bereiche, die mit Unterricht und der Schulkultur zu tun haben) und 2 mit eher schwach als stark bewertet.
 

Wie gut ist unsere Schule?

In ihrer Zusammenfassung gab die Inspektion folgendes Urteil ab: Zitate aus dem Bericht
An der Grundschule Luthe herrscht ein positives, gewaltfreies Schulklima, das durch vielfältige Angebote für ein anregendes Schulleben, regelmäßige Kontakte zu Einrichtungen im Umfeld und Konzepten zum Bildungsauftrag geprägt ist und das innerhalb der Schulgemeinschaft und in ihrem sozialen Umfeld geschätzt wird.
  Der Unterricht an der GS Luthe findet in einem besonders guten pädagogischen Klima statt, in dem die Lehrkräfte ihre Schülerinnen und Schüler bestätigen und ermutigen, so dass diese aktiv mitarbeiten und die Unterrichtsstunden durch einen geordneten Verlauf geprägt sind. Die Lehrkräfte verfügen über eine große Kompetenz im Hinblick auf die Auswahl motivierender Unterrichtsmethoden.
  Verbesserungspotentiale hat die Schule im Bereich "Lernen und Lehren" bezüglich der Differenzierung des Unterrichts sowie in der Förderung von selbstständigem Lernen und der Partner und Gruppenarbeit.
Dies haben wir schon im Vorfeld der Inspektion erkannt. In unserem Förderkonzept haben wir für die nächsten Schuljahre bereits Maßnahmen geplant.
Die Entwicklung eines Förderkonzeptes mit einer zugrunde liegenden Diagnostik und durchgängig erkennbaren Maßnahmenplanungen für leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler hat zu einer veränderten Rhythmisierung des Schultages geführt.
In der 25-minütigen Eingangszeit und mit Hilfe der Kontingenstundentafel sollen alle Kinder besser gefördert werden.    
  Die GS Luthe verfügt über eine besonders hohe Einsatzbereitschaft der Eltern zur Mitgestaltung von Schulleben und Schulkultur. Sie kann auf eine Elternschft zurückgreifen, die durch hohe Kompetenz und großes Engagement an der Schulentwicklung maßgeblich beteiligt ist.
Die Eigenständigkeit der Schülerinnen und Schüler soll noch mehr gefördert werden. Projekte wie Streitschlichter, Schülerrat sind Möglichkeiten dafür.    
  Der Weg der schulinternen systematischen Qualitätsentwicklung ist von der Schule vorbildlich begonnen worden. Ein engagiertes Kollegium, welches von der Schulleitung und einer kooperativen Elternschaft unterstützt wird, hat aus vier Befragungen und einer "Inventur" Ziele zur Qualitätssicherung und -entwicklung abgeleitet und in konkrete Maßnahmen umgesetzt. Die Schule hat ein abgestimmtes Leitbild und ein Schulprogramm entwickelt, die Ermittlung der von der Schule erbrachten Leistungen und die Nutzung der Ergebnisse für die Verbesserung der schuleigenen Arbeit finden ebenfalls Berücksichtigung.
Wir freuen uns sehr, dass unsere Schule so positiv bewertet wurde. Das gibt uns eine Bestätigung für die geleistete Arbeit und für die Weiterarbeit.   zurück
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